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Comelio Offshoring und Outsourcing DienstleistungenEs gibt viele Tätigkeiten im Rahmen eines Software-Projekts, sodass für die folgenden Beispiele nur einige typische Aspekte herausgegriffen werden, um darzustellen, welche unterschiedlichen Optionen bestehen, um erfolgreich Offshoring-Projekte durchzuführen. Dabei ist die Unterscheidung nun die Verteilung von Arbeitsaufgaben und eine Betrachtung, an welchem Ort und aus welchem Grund an diesem Ort wesentliche Tätigkeiten bei der Software-Entwicklung durchgeführt werden.

Man kann die Verteilung von softwarebezogenen Tätigkeiten in zwei grundlegende Typen von Arbeitsorganisation einteilen. Es lassen sich – wie immer – auch andere Typisierungen finden oder Unter-Typen dieser Basiskategorien ableiten, doch soll es hier um eine einfache Unterscheidung bzgl. des Verhältnisses von Kunden in den USA und Europa zum Offshoring-Unternehmen in Indien gehen. Dieses Verhältnis ist natürlich, sofern es nicht ein direktes Tochter-Unternehmen ist, immer ein Auftraggeber-Auftragnehmer-Verhältnis. Hier soll es aber nicht um die vertragliche Ausgestaltung oder das tatsächliche rechtliche Verhältnis gehen, sondern stattdessen um den Aspekt der Aufgabenverteilung und der Arbeitsorganisation.

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Beauftragung

Comelio Offshoring und Outsourcing DienstleistungenDas erste Verhältnis zwischen Kunden in Europa und den USA und der Offshoring-Firma in Indien ist das einer Beauftragung. In dem Augenblick, wo insbesondere Projektleitung und Planung beim Kunden verbleiben oder von diesem wieder an einen Intermediär in Europa und den USA ausgelagert werden. In diesen beiden Konstruktionen gerät die indische Offshoring-Firma in die Position des Auftragnehmers, und man kann diese Situation als Beauftragung bezeichnen.

Selbstverständlich wird auch die im Inland ansässige Offshoring-Beratungsgesellschaft oder Muttergesellschaft vom Kunden im Inland beauftragt. Es ist allerdings zu betonen, dass bspw. der Kunde im Fall der Intermediär-Variante gemeinsam mit der Muttergesellschaft Anforderungen sammelt und strukturiert sowie auch Planungsaufgaben durchführt, während die indische Offshoring-Firma immer in der Rolle des Aufgabenempfängers ist.

Dies kann man durchaus als klassische oder traditionelle Situation bezeichnen und ist vermutlich für auch für den Einstieg in das Offshoring-Geschäft die einfachste Lösung oder auf jeden Fall diejenige, welche am schnellsten Früchte trägt und Erfolg bringt. Allerdings bietet Indien durch seinen hohen Ausbildungsstandard und die starke Ausrichtung auf die IT-Branche in einigen Regionen sehr viel mehr Talent und Fähigkeiten, als bloß als Aufgabenempfänger in ein Projekt eingebunden zu werden. Dies zeigt im nächsten Abschnitt das zweite Modell.

Die Comelio Gruppe bietet dieses erste Modell in beiden Unter-Varianten an.

  • Indirektes Offshoring: Die Muttergesellschaften in Europa und den USA können als Intermediär auftreten und damit die personalintensiven Aufgaben strukturieren und dann von der Tochtergesellschaft in Indien durchführen lassen. Dies eignet sich für Kunden, die bei den Planungsaufgaben und auch bei der Projektleitung einer Kommunikation und Kooperation mit Projektmitgliedern aus dem eigenen Kulturkreis den Vorzug geben wollen. Hier ist das Offshoring ein indirektes, weil kein direkter Kontakt zwischen dem Kunden und der Offshoring-Firma in Indien besteht.
  • Direktes Offshoring: Der Kunde in Europa und den USA kann im Direktkontakt mit den indischen Projektmitgliedern sein und selbst Aufgaben aus dem Bereich der Planung, des Projektmanagements und des IT-Controlling übernehmen. Man kann auch hier von einem direkten Offshoring sprechen, weil gerade dieser direkte Kontakt mit dem offshore tätigen Auftragnehmer bzw. seinen Mitarbeitern erfolgt. In diesem Fall einer Beauftragung besteht der Kontakt direkt mit der Tochter-Gesellschaft von Comelio in Indien.

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Kooperation

Comelio Offshoring und Outsourcing DienstleistungenDas zweite Verhältnis, welches sich aus der Verteilung von Arbeitsaufgaben ergibt, ist das der Kooperation. Auch wenn natürlich letztendlich ein Beauftragungsverhältnis vorliegt, so könnte man in den Fällen von Kooperation sprechen, in denen einige oder alle Aufgaben bei einem Software-Projekt mehr oder weniger gemeinsam durchgeführt werden. Dies ist dann vor allen Dingen der Fall, wenn es eine direkte Kommunikation zwischen dem Kunden in Europa oder den USA und den Comelio-Mitarbeitern in Indien gibt. Dies gilt dann noch umso mehr, wenn man nicht nur von einem dedizierten Team sprechen kann, sondern sogar von einem integrierten.

Bei einem dedizierten Team stehen namentlich bekannte Comelio-Mitarbeiter aus Indien exklusiv dem Kunden als ganzes Team zur Verfügung. Bei einem integrierten Team gibt es Software- und DB-Entwickler oder andere Rollen sowohl beim Kunden wie auch beim indischen Team und beide bilden zusammen ein gemeinsames Team.

Beim integrierten Team ist der Aspekt der Kooperation sehr viel deutlicher als bei einem dedizierten Team. Auch wenn möglicherweise die einzelnen Teil-Aufgaben nicht wirklich gemeinsam durchgeführt werden, sondern auch wieder auf Beauftragung, so ist dennoch das reine Auftraggeber-Auftragnehmer-Verhältnis durchbrochen. Dies ermöglicht es erst, die volle Kreativität und das volle Potenzial, das bei hoch ausgebildetem Personal zu finden ist, zu nutzen. Es verlangt jedoch auch eine stärkere Beschäftigung mit der Arbeit in einem dann wirklich internationalen Team.

Die Rolle der Tochter-Gesellschaften von Comelio in Europa und den USA sieht sich eigentlich auch in der zuvor beschriebenen Variante der Beauftragung immer eher in der Rolle eines Kooperationspartners. Dies liegt daran, dass Planung, Modellierung und dann auch Projektmanagement eher in einem kooperativen Stil erfolgen oder erfolgen sollte. Eine stärkere Kooperation und damit möglicherweise auch einhergehend eine intensivere Kommunikation sind Erfolgsfaktoren für Software-Projekte.

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